Leslie Mandoki Teaserbild
Donnerstag
06.05.27

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Leslie Mandoki

Wann:
06.05.2027

Einlass:
19:00

Beginn:
20:00

Veranstaltungsort:
Zeche Bochum
Prinz-Regent-Str. 50-60
44795 Bochum
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LESLIE MANDOKI „SEHNSUCHT NACH FREIHEIT – CLUB SESSIONS“ Eine Rückkehr zur Essenz.

Ende April 2027 startet Leslie Mandoki eine Akustik-Konzertreihe mit dem Titel „Sehnsucht nach Freiheit – Club Sessions“ durch zahlreiche Städte in Deutschland und Österreich. Der Ticketvorverkauf beginnt am 3. September 2026.

Nach Jahrzehnten auf den großen Bühnen der Welt begibt sich Leslie Mandoki mit Club Sessions – jenseits aller Dimensionen – auf die Suche nach der Essenz. Die Essenz seiner Songs, einer Begegnung mit sich selbst und mit den Zuhörern in einem kleinen Raum, in dem die Musik ihre tiefe Bedeutung nicht durch Lautstärke, sondern durch Nähe entfaltet. Der Weg führte Leslie Mandoki und seine Mandoki Soulmates auf die großen Konzertbühnen der Welt. Die Süddeutsche beschrieb ihn als „Der mit den Helden spielt“ und sein aktuellstes Album wurde im vergangenen Jahr sogar in der American Rock’n’Roll Hall of Fame geehrt. Gemeinsam mit seinen legendären Bandkollegen, Weggefährten und Ikonen des Progressive Rock und Jazzrock spielte er im Beacon Theatre in New York, Olympia in Paris, Hammersmith Eventim Apollo in London, Circus Krone in München, Konzerthaus Berlin, Müpa in Budapest, Palais des Festivals in Cannes und auf zahlreichen Bühnen, die zu den kulturellen Wahrzeichen der internationalen Musikwelt gehören. Diese großen Bühnen haben Leslie Mandokis Musik in die Welt getragen. Und doch beginnt jede große musikalische Reise im Grunde immer an demselben Ort. In einem kleinen Raum, in dem Musik noch keine Inszenierung ist. Sondern ein Versprechen. Dort, wo ein Lied zum ersten Mal erklingt. Wo jeder Blick, jeder Ton und jede Pause Teil derselben Geschichte werden.

Mit Club Sessions gibt ihr der Musiker und künstlerische Kosmopolit jetzt in kleinen Räumen ihre Identität zurück. Hier werden die Kompositionen in ihrer originären Gestalt erzählt. Die ursprüngliche, akustische Klangästhetik gibt einen sehr persönlichen Blick auf das Innerste dieser Musik frei. Emotional, fragil und direkt. Größe bemisst sich hier nicht in Dimensionen. Größe war nicht das Ziel dieser Reise. Größe ist ihre Konsequenz. Der Ursprung aber bleibt ihr Maßstab. Wer wie Mandoki lange genug unterwegs ist, erkennt, dass dieser Ursprung kein Ort ist, den man hinter sich lässt. Er ist ein Kompass, der einen ein Leben lang begleitet. Das beschreibt auch Mandokis eigener Lebensweg. Als junger Progrock-Musiker war Mandoki mit seiner damaligen Band Mitte der 1970er Jahre in Budapest musikalisches Sprachrohr der studentischen Opposition gegen die kommunistische Diktatur, gegen Zensur, Unterdrückung und Schießbefehl. Getrieben von seiner unstillbaren „Sehnsucht nach Freiheit“ und künstlerischer Selbstverwirklichung gelang ihm schließlich die Flucht durch den Eisernen Vorhang nach Deutschland. Er wollte einfach frei sein und Musik war der Ausdruck dieser Freiheit.

Konsequent verfolgte er sein Lebensmotto: Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume! Eine Weltkarriere als Produzent und als Musiker auf den großen Bühnen war die Folge – nicht das Ziel. Leslie Mandokis Geschichte erzählt von der „Sehnsucht nach Freiheit“, von Verantwortung und künstlerischer Integrität. Als Künstler versteht er sich als Brückenbauer und vertraut auf die verbindende Kraft der Musik. Mandoki richtet dabei den Blick auf die Gegenwart: Europa erlebt Krieg, gesellschaftliche Spaltung und eine Repräsentationslücke, in der sich viele Menschen mit ihren Lebensrealitäten nicht mehr gehört oder gesehen fühlen. Mandokis Antwort darauf ist ein Plädoyer für mehr Begegnung und weniger Abgrenzung: „Wir müssen wieder mehr miteinander reden, mehr Hinhören, statt wegschauen. Es geht um mehr Mut zur Auseinandersetzung, zum offenen Diskurs und Empathie. Um die Suche nach dem Verbindenden statt dem Trennenden. Für Zusammenhalt und Freiheit.“ Und Musik kann dabei helfen, denn „Music is the Greatest Unifier.“ „Wenn es eine Aufgabe für uns Künstler gibt“, sagt Mandoki, „dann die, Räume zu öffnen, in denen Verständigung überhaupt wieder möglich wird. Es geht um gegenseitigen Respekt, um Toleranz, um das Wiederfinden gemeinsamer Grundmelodien: Freiheit, Frieden, Verantwortung. Freiheit gibt es auf Dauer nicht anstrengungslos. Wir müssen sie täglich pflegen, im Kleinen wie im Großen. Wenn wir das Beherzigen, können wir auch in stürmischen Zeiten wie diesen zusammenstehen. Und das ist der Kompass, der uns aus diesem Labyrinth der Krisen führt.“

Club Sessions ist eine Rückkehr zur Essenz. Zu jenem emotionalen und verbindenden Zauber, den Musik entfaltet, wenn zwischen Künstler und Publikum nichts mehr steht. Mandoki geht es um genau diese Begegnung. Der Club ist nur ein Raum. Die Begegnung ist die eigentliche Bühne. Das Publikum kommt, um einem Menschen zu begegnen, der etwas zu erzählen hat. Club Sessions – Ein Abend, der nicht imponieren will. Sondern berühren.

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