KONZERT
Mittwoch, 21.03.2018
SEPULTURA
KonzertTickets für EUR 27,00 zzgl. Vvk.-Gebühr.

PreSale ADTicket: 24.10.2017
Allg. VVK Start: 26.10.2017.

Einlass: 18:00, Beginn: 18:45

Machine Messiah Tour 2017
MACHINE MESSIAH TOUR feat. Sepultura, Obscura, Goatwhore, Fit For An Autopsy.

Presented by: EMP, Rock Hard, Slam, Legacy, Musix, Metal.de, Metalnews.de.


Klasse ist ewig und Metal ist für immer. Der Weg zum Ruhm der Heavy Music ist übersät von den zerbrochenen Kadavern derer, die nicht die Stärke dazu hatten, diese Reise zu beenden. Doch wahre Meister werden es immer hindurch schaffen und SEPULTURA haben sich schon lange den Status als Legenden der Metalwelt verdient. In 2017 werden sie mit noch mehr Feuer in ihrem gemeinsamen Leib zurückkehren als je zuvor. "Machine Messiah" wird kommen...

Nachdem sich die Band 1984 in Belo Horizonte, Brasilien zusammengeschlossen hatte, sind SEPULTURA schon sehr schnell zu wichtigen Bestreitern des aufkeimenden Thrash Metal Undergrounds geworden. Mit einem Sound der genauso erfinderisch und lebendig wie auch roh und primitiv war, zersplitterte die Band alle Vorurteile und machten Südamerika zum festen Bestandteil der Metal-Landkarte. Frühe Alben wie "Morbid Visions", "Schizophrenia" und "Beneath The Remains" halfen dabei, den Sound dieses neuen, brutalen Heavy Metal Stils zu bilden. Mit ihrer hartnäckigen Hingabe, überall touren zu wollen und zu können, hat SEPULTURA es geschafft, eine der treuesten Fan Bases auf diesem Planeten hinter sich zu scharen. Während die 90er vielen Metalbands kreative und kommerzielle Schwierigkeiten bereiteten, entwickelten sich SEPULTURA immer stärker und besser: Sowohl das 1993er "Chaos AD" als auch sein bahnbrechender Nachfolger "Roots" in 1996 entwickelten sich auf Anhieb zu Klassikern und haben seit dem immer wieder bewiesen, dass sie ein großer Einfluss für etliche Generationen von Metalmusikern waren.

Als Frontman und Gründer Max Cavalera in 1997 die Band verließ, hätte dies leicht dazu führen können, den Fokus von der Band zu lenken, doch der Einstieg von Sänger Derrick Green nur wenig später desselben Jahres bewies sich dann als Geniestreich. Die letzten zwei Jahrzehnte haben sich SEPULTURA enorm weiterentwickelt, sie sind vielfältiger geworden und in sich gedeiht, während sie stetig und unaufhaltsam vernichtende Alben veröffentlicht haben, die jedes Mal eine unglaubliche Intensität und Vielfalt zum glorreichen Katalog der Band beigetragen haben. Von der Euphorie von Green's erstem Album "Against" in 1998 und dem knurrenden Feuerwerk von 2003's "Roorback" bis hin zum funkelnden, riff-gesteuerten Futurismus des 2011er "Kairos" und dem von Ross Robinson produzierten allseits bejubelten "The Mediator Between Head And Hands Must Be The Heart", veröffentlicht in 2013, war SEPULTURA's Entwicklung unaufhörlich und ihre artistische Integrität tadellos. Stets verehrt als eine alles zerstörende und berauschende Live-Band, feierte das aktuelle Line-Up, bestehend aus Derrick Green, Gitarrist Andreas Kisser, Bassist Paulo Jr. und Schlagzeuger Eloy Casagrande, erst kürzlich SEPULTURA's 30-jähriges Jubiläum mit einer unerbittlichen Welttournee, die ohne Zweifel zeigte, dass die brasilianische Gruppe momentan in der Form ihres Lebens ist.

Im Hinblick auf 2017 stehen SEPULTURA schon in den Startlöchern um ein neues Album zu veröffentlichen, dass wieder einmal dafür sorgen soll, den Bandstatus als Pionier des Heavy Metal zu bestätigen. Aufgenommen mit dem geschätzten Produzenten und Master Jens Bogren (Opeth/Kreator/Ihsan/Paradise Lost), der das Ganze leitete, ist "Machine Messiah" nicht nur das 14. Studioalbum der Band - eine bereits genug beeindruckende Leistung für sich selbst - sondern auch das vollkommenste und fesselndste Album, das die Band innerhalb der Derrick Green-Ära je produziert hat. Es ist spannungsgeladen und umfasst jeden möglichen musikalischem Spielraum, bleibt jedoch stets fest verwurzelt und tief verankert in der Seele und dem Feuer von klassischem Heavy Metal, und ist somit eindeutig ein Album, an dem die Band mit großer Liebe, Leidenschaft und Entschlossenheit gearbeitet hat.

"Wir haben viel in Brasilien gearbeitet und haben versucht so viel Vorproduktion zu leisten wie wir nur konnten, um das Album so vollkommen wie nur möglich zu machen", erklärt Andreas Kisser. "Wenn der Produzent kommt, dann bringt er seine Vorschläge und Ideen mit sich und wir verfeinern die Songs und nehmen das Ganze dann schlussendlich auf. Jens war eine unglaubliche Bereicherung für dieses Projekt. Er ist ein super Produzent. Er arbeitet stets mit großer Liebe zum Detail. Ich bin sehr glücklich mit dem Sound, denn Jens hat das Album auch sehr gut gemixt, in Schweden. Wir hatten eine unfassbare Zeit dort. Wir sind sehr aufgeregt und können die Veröffentlichung dieser Aufnahmen schon gar nicht mehr abwarten!"

Mit einer Bandbreite beginnend mit der stattlichen Bedrohung des langsam brennenden Titeltracks und dem Zorn des klassischen Trashers "I Am The Enemy", bis hin zu dem esoterischen und perkussiven Aufruhr von "Phantom Self" und dem monströsen Dark Metal Ungetüm "Sworn Oath", schafft es "Machine Messiah" ein ausgezeichnetes Gleichgewicht zu finden um musikalisch gesehen sowohl das zu liefern, was erwartet wird, als auch aus den Erwartungen auszubrechen. Ein Album von präzise genau angefertigter Songs, die auch individuelle Momente beinhalten in denen einem die Kinnlade herunterfällt, erreicht es einen Epos und ein belebendes Crescendo mit dem grollenden, schaurigen "Cyber God" als eine von Kisser's unglaublichsten Sololeistungen jemals, die erst aufsteigt um dann wieder im Dunkeln zu versinken. Entwickelt mit solch aufragender Leistung und echter Teamarbeit, könnte "Machine Messiah" schon jetzt SEPULTURA's bestes Album sein.

"Es gibt sehr viele neue Elemente auf diesem Album und das ist etwas, was wir immer tun", sagt der Gitarrist. "Wir stecken immer 100% Energie und Leidenschaft hinein. Wir besprechen stets alles sehr genau, vor allem dann, wenn es um die Lyrics geht und darum, den besten Weg zu finden, das auszudrücken, was wir den Leuten sagen möchten. Derrick hat seinen besten Job auf diesen Aufnahmen gemacht. Seine Stimme klingt unglaublich und er kann wirklich toll singen! Er ist dieses Mal wirklich über den lyrischen Teil hinausgewachsen. Jeder von uns war sehr professionell. Sogar Paulo hat an seinen Bass Arrangements zu Hause für sich selbst weitergearbeitet, was er zuvor noch nie getan hat! Das ist was wir bei SEPULTURA brauchen. Ich glaube, dass es eines unserer besten Alben ist, weil die Band unglaubliche Bemühungen und Aufwendungen geleistet hat."

Bewaffnet mit ihrem besten Album seit Jahrzenten und einem Brennen unter den Fingerspitzen wieder voll durchzustarten, um ihre neue Musik mit ihren getreuen Fans zu teilen, waren SEPULTURA noch nie zuvor in einer so zuversichtlichen und zufriedenen Verfassung. »Machine Messiah« wird in eine aufgewühlte Welt eintauchen, doch mit seinen extraordinären Inhalten garantiert es, die Seele eines jeden treuen Metalheads zu beleben. Das ist Metal mit einem gigantischen Herz, einem Kopf voll von Inspiration und einem Fuß fest auf dem Gaspedal. Der Messiah wird kommen. Gelobt sei er!

"Es ist ein Privileg in einer Band wie SEPULTURA sein zu können, 32 Jahre lang Karriere und dies sind womöglich die besten Zeiten für uns jemals", sagt Kisser. "Es hat lange gedauert, nachdem Max uns verlassen hat, wir haben alles verloren und somit hat es eine Weile gebraucht um alles wieder aufzubauen und um die richtigen Leute zu finden, die mit uns zusammenarbeiten, aber wir sind jetzt am richtigen Fleck und wir freuen uns sehr auf 2017. Ich liebe es zu touren, man! Wir können es nicht erwarten wieder da raus zu gehen. Auf der Bühne steht die Zeit still und man hat das Gefühl, die Verbindung zur Wirklichkeit zu verlieren und in andere Welten abzuheben, man hat einfach diesen Energieaustausch mit der Masse. Das ist Leben - pures Leben."(Dom Lawson).

Sepultura - Roots Bloody Roots [OFFICIAL VIDEO]

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